Schulprogramm der Thomas-Mann-Oberschule

Das Schulprogramm kann hier als PDF-Datei angesehen werden.
Anregungen, Lob und Kritik bitte an: Reinhard Piekarski (Schulleiter)

Leitbilder der Thomas-Mann-Oberschule (Auszug aus dem Schulprogramm):

1. Unsere Schule ist eine Gesamtschule, an der Schüler und Schülerinnen ungeachtet ihrer Herkunft, ihrer politischen und religiösen Überzeugungen und ihres kulturellen Hintergrundes gemeinsam unterrichtet werden.

Wir sehen dabei die Verschiedenartigkeit unserer Schüler im Hinblick auf Herkunft, Begabung und Persönlichkeit als Ausgangspunkt und Herausforderung unserer pädagogischen Arbeit.

Grundprinzip schulischen Lebens ist dabei die Achtung politischer, religiöser und weltanschaulicher Orientierungen sowie privater Lebensformen, wie sie in den Grundrechten unserer Verfassung verankert sind.

2. Das Erlernen und die Einübung von demokratischem Verhalten ist grundsätzliches Ziel aller Unterrichts- und Erziehungsarbeit.

Alle am schulischen Leben Beteiligten erarbeiten gemeinsam die Regeln des Zusammenlebens in der Schule und achten auf deren Einhaltung.

Das Einbringen eigener Ideen in das tägliche Miteinander, die entsprechende Durchführung wie auch die Akzeptanz und Einhaltung von Mehrheitsbeschlüssen dienen der Verinnerlichung und Einübung demokratischer Prinzipien und Verhaltensweisen.

Alle Schüler, Eltern, Lehrer und pädagogischen Mitarbeiter sind aufgefordert, sich aktiv am  schulischen Leben zu beteiligen.

3. Achtung gegenüber Personen und Sachen ist selbstverständlich und ermöglicht ein erfolgreiches Lernen

Dies sind Voraussetzungen für erfolgreiches gemeinsames Arbeiten und das Erbringen guter Leistungen. Daran arbeiten Lehrer gemeinsam  mit dem Team der pädagogischen Mitarbeiter sowie den bei uns als Konfliktlotsen ausgebildeten Schülern. Wir legen Wert auf einen freundlichen, von gegenseitiger Achtung geprägten Umgang miteinander. Die sorgsame Behandlung von Schuleigentum und Arbeitsmaterial ist selbstverständlich.
Schüler sind an der Gestaltung der schulischen Räume und Flächen beteiligt.

4. Als Gesamtschule  fördern wir  Schülerinnen und Schüler aller Begabungsrichtungen bis hin zum Abitur.

Dabei gehen wir davon aus, dass jeder Schüler spezifische Stärken wie auch Schwächen besitzt.  Diese gilt es zu erkennen, um individuelle Arbeitsschwerpunkte setzen zu können. Dem dienen in der Mittelstufe eine Differenzierung in den Anforderungen der einzelnen Fächer sowie ein breites Wahlpflichtangebot, das beim Übergang in die gymnasiale Oberstufe die Grundlage einer Profilbildung sein kann.

Vorrangiges Ziel in der Mittelstufe ist das Erreichen des Mittleren Schulabschlusses am Ende des 10. Schuljahres. Bei entsprechender Qualifikation wird darüber hinaus nach 12 oder 13 Schuljahren die Abiturprüfung abgelegt.

5. Teamarbeit ist eine unabdingbare Voraussetzung zur Umsetzung der Ziele der Gesamtschule.

Sie dient bei Lehrern der Absprache von Unterrichtsinhalten und Bewertungsmaßstäben und der Auswertung von Unterrichtsergebnissen. Jahrgangs- und fachübergreifende Projekte gehören für die Schüler zum festen Bestandteil des Unterrichts.
Die Zusammenarbeit zwischen Lehrern und pädagogischen Mitarbeitern ist wesentlich für eine erfolgreiche Erziehungsarbeit.

6. Mit unseren Kooperationspartnern in Wirtschaft, Politik und Kultur öffnen wir die Schule nach außen und  schaffen den Schülern vielfältige Möglichkeiten, sich erfolgreich auf Beruf oder Studium vorzubereiten.

Das Fach Wirtschaftslehre in Mittel- und Oberstufe ist ein Schwerpunkt der Schule und wird weiter ausgebaut.

Das Betriebspraktikum sowie die Zusammenarbeit mit Unternehmen und Betrieben der Wirtschaft sind fester Bestandteil des schulischen Lebens.

Die Kontakte mit politischen und kulturellen Institutionen werden gepflegt und intensiviert.

 

7. Neue Entwicklungen werden in die Unterrichtsarbeit einbezogen.

Neue Entwicklungen in Wirtschaft, Forschung und Technik sind Gegenstand und Bestandteil der Unterrichtsarbeit.

Dies beinhaltet die Einführung neuer Methoden, den Einsatz neuer Medien sowie den Umgang mit neuen Formen der Darstellung, soweit sie sich für Unterricht und Erziehung als sinnvoll und nützlich erwiesen haben.

vorgelegt von der Steuerungsgruppe nach der Sitzung vom 3.4.2006
redaktionelle Überarbeitung  Piekarski