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Eindrücke der letzten Breslaufahrt im September 2007

Unsere Gruppe besteht zu einem Drittel aus polnischen Schülern der ASSA-Schule und zu zwei Drittel aus Schülern der TMO. Zu einem Teil fahren auch ehemalige Schülern der TMO mit. Einige - z.B. John - begleiten das Projekt schon seit mehreren Jahren.

Wir versuchen uns vom Schiff einen ersten Eindruck der Dominsel zu machen

Bei bestem Wetter tuckern wir gemütlich über die Oder, sehen die Grunwaldzki-Brücke von unten und können dem Bischof in den Garten sehen.
Für manche ist das wie Kino...

Die Arbeit auf dem Friedhof war für viele eine angenehme Abwechslung zum Alltag.

David und Goliath vereint gegen den Ahorn...
In diesem Jahr wurde Schwerstarbeit beim Aufstellen mehrerer Grabmale verrichtet. Viele Verstorbene erhielten durch das Wiederentdecken der Grabsteine ihre Namen zurück.
Ryszard und Yves bei der gemeinsamen Arbeit.
Deutsch-polnische Zusammenarbeit war auf dem Friedhof am einfachsten.
Teamarbeit war essenziell.

Die Stadt Breslau lockt dann am Nachmittag. Breslau, eine ehemals deutsche Stadt, ist eine polnische 'Boomtown'.

Vom Turm des Doms bietet sich ein herrlicher Blick. Gleich nebenan steht die nächste Kirche.
Am Ryneck, dem ringförmig um das Rathaus angelegten Marktplatz, schlägt das Herz der Stadt. Im September findet in Wroclaw/Breslau das Sängerfestival 'Wratislavia Cantans' statt.
Viele restaurierte farbenfrohe Gebäude haben den Rynek zu einem Zentrum für Cafés und Restaurants werden lassen.
Dann geht es an einem Nachmittag zur ASSA-Schule, wo wir alle unsere Fragen zu einer untypischen polnischen Privatschule stellen können, denn die ASSA ist keine Schule, wie wir sie kennen. Sie ist eine freie Schule, d.h. ohne Präsenzpflicht.

Wie jedes Jahr haben wir auch diesmal an einem Nachmittag einen Ausflug gemacht: Die stillgelegte Uran-Mine in der Nähe des Altvatergebirges war unser Ziel.

Bei 5' Grad Außentemperatur sehen wir uns das alte Bergwerk mit molligen 7' Grad im Stollen an. Eindrucksvoll sind der Geigerzähler und die unterschiedlichen Gesteinsschichten, an denen wir vom Uran 'verbrannte' Stellen erkennen.

Arbeiten, Stadtbesichtigungen und Abendprogramm kann auch schon mal ermüdend sein.

Nach einer Woche Arbeit können wir stolz auf ein großes Feld blicken, das wir gesäubert haben.