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Eindrücke der Breslaufahrt im September 06

Unsere Gruppe besteht wie in jedem Jahr zu einem Teil aus polnischen Schülern der ASSA-Schule, zu einem Teil aus Schülern der TMO und zu einem Teil aus ehemaligen Schülern der TMO. Einige begleiten das Projekt schon seit mehreren Jahren.

... unser ersten Abend in der Fachschule für Gastronomie.
Bevor sich alle auf dem Friedhof ihrer Arbeit hingeben, wird ein Gruppenfoto gemacht.
Gruppe im Detail: Alex, Anja, Riszard, Sandra,
... Jagoda,
... John und Kuba
Bei bestem Wetter zeigte sich der Friedhof von seiner schönsten Seite.

Die Arbeit auf dem Friedhof war für viele eine angenehme Abwechslung zum Alltag.

Nur mit der Brechstange konnten wir die Gräber von wucherndem Ahorn befreien
Dabei wurden schwere Funde gemacht
Eine unserer wichtigsten Aufgaben: Den Toten ihre Namen wieder geben
Viele Grabplatten sind durch den Krieg oder durch Umwelteinflüsse zerstört
Die immer wieder abgeschnittenen 'Bäumchen' überraschen oft durch Bodenständigkeit
Hier arbeitet jeder...

Die Stadt Breslau lockt dann am Nachmittag. Breslau, eine ehemals deutsche Stadt, ist eine polnische 'Boomtown'.

Vom Turm des Doms bietet sich ein herrlicher Blick. Gleich nebenan steht die nächste Kirche.
Am Ryneck, dem ringförmig um das Rathaus angelegten Marktplatz, schlägt das Herz der Stadt. Im September findet in Wroclaw/Breslau das Sängerfestival 'Wratislavia Cantans' statt.
Viele restaurierte farbenfrohe Gebäude haben den Rynek zu einem Zentrum für Cafés und Restaurants werden lassen.
Dann geht es an einem Nachmittag zur ASSA-Schule, wo wir alle unsere Fragen zu einer untypischen polnischen Privatschule stellen können, denn die ASSA ist keine Schule, wie wir sie kennen. Sie ist eine freie Schule, d.h. ohne Präsenzpflicht.

Wie jedes Jahr haben wir auch diesmal an einem Nachmittag einen Ausflug gemacht: Die Festungsstadt Glatz in der Nähe des Riesengebirges war unser Ziel.

Auch Glatz hat eine schöne Altstadt, die wir erstmal durchlaufen
Beeindruckend ist die Festungsanlage. Nach einer Führung durch die niedrige, dunkle Tunnelanlage haben wir uns auf Tageslicht und aufrechtes Gehen gefreut.

Arbeiten, Stadtbesichtigungen und Abendprogramm kann auch schon mal ermüdend sein.

Der Frühstückskaffee war nicht immer stark genug. Erst die Arbeit machte richtig wach.
Darunter hatte das ermüdete Werkzeug hin und wieder auch zu leiden.

Das Konzept zum Projekt 'Deutsche Schüler arbeiten gemeinsam mit polnischen Schülern auf einem jüdischen Friedhof in einer polnischen, ehemals deutschen, Stadt' ist hier nachzulesen.